Wer es bis zum Bewerbungsgespräch schafft, muss in manchen Unternehmen zunächst das maschinelle Auswahlverfahren überstehen.
Foto: dpa/Christin Klose

BerlinWer sich heute um einen Job bewirbt, muss davon ausgehen, dass seine Bewerbung von einem Algorithmus gescannt wird, bevor sie in den Händen eines Personalers landet. 99 Prozent aller Fortune-500-Unternehmen, darunter Starbucks, Nike und Airbnb, nutzen automatisierte Systeme (Applicant tracking systems, kurz ATS), um Bewerbungen zu filtern. 

Theoretisch soll damit Diskriminierung nach Geschlecht, Alter oder Herkunft verhindert werden. Eine Maschine schert sich nicht darum, ob ein Bewerber Thomas oder Tarek heißt. In der Praxis sieht das allerdings anders aus. Denn die Machine-Learning-Algorithmen werden mit historischen Daten trainiert, die durch den Menschen verzerrt sind.

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