Berlin - Das Problem im Handel ist oft die Logistik. Ein Beispiel: Wenn ein Kunde in Friedrichshain online bei einem Spielzeugladen in Berlin-Mitte einkauft, wird das Paket erst in eines der Verteilungszentren transportiert, die weithin außerhalb Berlins liegen. Dort wird das Paket zunächst gelagert und anschließend auf einen der Transporter verteilt. Dieser fährt dann wieder in die Stadt und liefert das Paket dem Kunden. „Da entstehen oft lange und unnötige Lieferwege, die wertvolle Zeit und Ressourcen fressen“, sagt Michael Wolters, Geschäftsführer des Softwareunternehmens banbutsu.

Deshalb hat er banbutsu gegründet, denn auch für die Ökobilanz sind die langen Transportwege schlecht. Wolters will mit seinem Team also der Umwelt helfen und außerdem den lokalen Einzelhandel stärken. Gerade jetzt in der Krise sei das wichtig, sagt Wolters. Eine schnelle Lieferung, wie sie Paketdienste anbieten, könne banbutsu für nahezu jedes Geschäft in Berlin ermöglichen. Dafür hat sein Start-up eine Technologie entwickelt, die unter anderem die Logistik der Einzelhändler deutlich effizienter machen soll. Wolters verspricht: Wer bis 16 Uhr bei einem Geschäft online bestellt, das banbutsu nutzt, wird die Ware noch am selben Abend erhalten.

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