Die Lobbyisten der britischen PR-Agentur Bell Pottinger hatten sich vor allem dämlich angestellt. Vor Reportern mit versteckter Kamera brüsteten sie sich vor zwei Jahren damit, Politiker bis hin zum Premier beeinflussen zu können und als Sahnehäubchen auch noch Google-Suchergebnisse und Wikipedia-Einträge zu manipulieren. Das Ganze flog auf. Wer heute den Eintrag über Bell Pottinger Private auf Wikipedia liest, findet gleich im zweiten Absatz den Hinweis auf die peinliche Affäre. Die Internet-Mitmach-Enzyklopädie gehört zu den beliebtesten Seiten im Netz, steht auf Platz 6 der am häufigsten angeklickten Seiten weltweit. Entsprechend groß sind die Begehrlichkeiten nicht nur von Firmen, in den sie betreffenden Einträgen besonders gut wegzukommen.

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