Falls demnächst jemand ein paar mächtige Zottelgestalten mit gebogenen Hörnern durch einen nordrhein-westfälischen Wald trotten sieht, leidet er nicht unter Halluzinationen. Er ist nur der ersten freilebenden Wisent-Herde begegnet, die Deutschland seit dem 16. Jahrhundert zu bieten hat. Voraussichtlich diesen Monat will der Trägerverein „Wisent-Welt-Wittgenstein“ eine Gruppe von acht Tieren im Rothaargebirge freilassen.

Gespannt warten Wissenschaftler und Naturschützer auf die Erfahrungen, die das Team dabei machen wird. Denn diese könnten den größten Säugetieren Europas auch die Rückkehr in andere Regionen erleichtern. Ähnliche Projekte sind in Nordspanien und auf der dänischen Insel Bornholm geplant. Bisher konnten die bärtigen Wildrinder dagegen nur in Osteuropa ein wirkliches Comeback feiern.

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