Eine Firma will Kohlensäure aus dem Mineralwasser klauen – auch darum geht es in dem Computerspiel „Wavey the Rocket“. 

BerlinWas tut sich auf dem Gaming-Markt? Zwei Spiele als Empfehlung.

„Wavey the Rocket“: Die freundliche Rakete Wavey wohnt – wie es sich für einen rechtschaffenen Düsenantrieb gehört – mit ihren Kumpels auf dem Mond. Alles könnte so schön und friedlich sein, würde nicht die böse Firma Evil2 versuchen, den ganzen Erdtrabanten unter ihre Kontrolle zu bringen. Außerdem hat Evil2 einen weiteren furchtbaren Plan: Die Firma will überall auf dem Mond die Kohlensäure aus dem Mineralwasser klauen.

Um diesen grausamen Plan zu vereiteln, macht sich der stets Sonnenbrille tragende Wavey daran, Evil2 zu bekämpfen. Auf den ersten Blick ähnelt die Spielweise von „Wavey the Rocket“ einem typischen Automaten-Videospiel aus den 80er-Jahren: Die Rakete düst von links nach rechts durch meistens zweidimensionale Städte, Industrieanlagen oder den Weltraum. Dabei muss sie Hindernissen und Fallen ausweichen.

Der Clou: Die Spieler steuern Wavey nur indirekt. Es gilt, einen wellenförmigen Leitstrahl immer so einzustellen, dass die kleine Rakete an ihm entlangfliegen kann, ohne dabei in ein Hindernis zu krachen. Soll Wavey enge Kurven fliegen, muss auch der Leitstrahl so eingestellt werden, dass er sich um die Hindernisse herumschlängelt.

Das ist sehr herausfordernd und verlangt von Spielern ein wenig Einarbeitungszeit und darüber hinaus jede Menge Geduld und Geschick. Einfach draufloszocken führt hier nicht zum Ziel. In über 80 Leveln, die immer ein bisschen schwieriger werden, können sich Spieler mit der besonderen Steuerung vertraut machen. Das bedeutet: üben, üben, üben. (dpa)

Das Spiel ist geeignet für Nintendo Switch, PC, PlayStation 4, MacOS und Xbox One, Preis: 16,99 Euro.

„Moving Out“: Die Umzugsfirma bekommt immer neue Aufträge, Häuser auszuräumen. Während des Auszugs läuft eine Stoppuhr, der zeitliche Rahmen ist also begrenzt. In der gegebenen Zeit müssen so viele Möbelstücke wie möglich in einen Umzugswagen geladen werden. Was noch dazukommt: Manche Gegenstände lassen sich nur zu zweit tragen, andere sind so zerbrechlich, dass sie kaputtgehen, sobald man sie fallen lässt. Präzision und Koordination sind also gefragt. Der Clou: Wie dies genau abläuft, spielt keine Rolle. Alles ist erlaubt. Ist die Haustür zu eng fürs Sofa? Dann raus damit durchs Fenster! Ist im Umzugstransporter kein Platz mehr für den Fernseher? Einfach in den Pool damit.

Genauso skurril wie die Methoden des schrägen Möbelpackertrupps sind die Orte, die es leerzuräumen gilt: Neben ganz schnöden Reihenhäusern müssen Flugzeuge (im Flug!), Raumstationen oder etwa eine Mondrakete von Sofa, Bett und Co. befreit werden. Dass hier Chaos und Sachbeschädigung vorprogrammiert sind, dürfte einleuchten. Ein absurder Spaß, vor allem, wenn man „Moving Out“ im Koop-Modus zusammen mit Freunden spielt. (dpa)

Das Spiel ist für Mac OS, Nintendo Switch, PC, Playstation 4, Xbox One erschienen und kostet rund 25 Euro.