Recife - Jeinara schläft. In dem Raum sitzen ein Dutzend Menschen, sie reden miteinander, ein Videorekorder läuft und es ist laut. Aber Jeinara schläft lang hingestreckt auf dem Fußboden. Die 14-jährige kommt fast jeden Morgen in das Haus in einer kleinen Gasse der brasilianischen Stadt Recife. Es ist das Hauptquartier von Grupo Ruas e Praças, der lokalen Straßenkinder-Hilfsorganisation „Straße und Plätze“. Auf den Straßen und Plätzen von Recife wohnt Jeinara seit ihrem 8. Lebensjahr. Die Mutter ist Alkoholikerin und psychisch krank, der Vater unbekannt.

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