Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht, wusste schon die Großmutter. Auf den letzten Metern vor der Bundestagswahl wächst bei der FDP die Angst: Die alte Dame könnte auch politisch richtig liegen. Denn zum ersten Mal gibt es demoskopische Hinweise darauf, was die Wählerinnen und Wähler kurz vor der Wahl denken – nicht gutes über die FDP. In der aktuellen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen liegen die Liberalen bei 5,5 Prozent. Das sind 0,5 Punkte weniger als vor ihrem katastrophalen Ausscheiden aus dem bayerischen Landtag am vorigen Sonntag.

Normalerweise wären für die FDP erreichbare Menschen ins Grübeln gekommen: Was, die schaffen’s womöglich nicht mehr in den Bundestag? Dann wähle ich sie doch. Sie sind mir zwar in letzter Zeit auf den Wecker gefallen. Aber verzichten will ich auf die liberale Stimme im deutschen Bundestag nicht. Aber Mitte September 2013 ist nichts mehr normal für die FDP.

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